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Wohnhaus mit Verkleidung aus Streckmetall

Aufmerksamkeitsstarker Fassadenschutz in Heidenheim

Der Architekt Tjark-Marten Apetz entschied sich zusammen mit dem Architekturbüro Wolf Planung für Streckmetall von MEVACO als besonders haltbaren Fassadenschutz für sein Wohnhaus. Mit Robert Smejkal fanden sie den perfekten Handwerker für die anspruchsvolle Aufgabe. MEVACO Streckmetall aus Aluminium, mit schmutzabweisendem, Witterungs- und UV-beständigen Nasslack behandelt, sorgen nun für eine wartungsfreie Fassade - und dazu für einen echten Blickfang.

Streckmetall als Schutz

„Wenn ein Architektenehepaar sein eigenes Wohnhaus entwirft, der Schwiegervater ebenfalls Architekt ist, das Gebäude an einem Steilhang errichtet wird, wobei das Grundstück lediglich 270 Quadratmeter misst - dann sind intensive Gespräche nötig, bis der perfekte Entwurf steht.“ Tjark-Marten Apetz, Architekt im Büro Wolf Planung in Heidenheim an der Brenz, schmunzelt bei der Erinnerung. „Da passte es gut, dass wir zu dieser Zeit die Sanierungsarbeiten am Scheuble-Gebäude in der Heidenheimer Innenstadt abgeschlossen haben. Denn dort haben wir eine wärmegedämmte hinterlüftete Fassadenkonstruktion aus MEVACO Aluminiumelementen angebracht. So stand auf einmal die Frage im Raum: können wir Ähnliches auch bei unserem Wohnhaus machen?“

Gespräche vor Ort bei MEVACO

„Es war uns wichtig, noch einmal alles über die Produkteigenschaften von MEVACO Streckmetall zu erfahren“, erläutert Tjark-Marten Apetz. „Vor allem Maßtoleranzen sind für so ein Vorhaben entscheidend. Wir fuhren zu MEVACO nach Schlierbach und wurden dort vorzüglich beraten.“ Während der Gespräche wurde bereits gebaut: ein dreigeschossiges Haus aus Sichtbetonfertigteilen mit Panoramascheiben, die einen atemberaubenden Blick über die Stadt und den Fluss Brenz bis hin zu den Alpen erlauben. Eine großzügige Dachterrasse mit freischwebendem Bügel, der den kubischen Charakter des Gebäudes ergänzt sowie Terrazzoböden und Eichenmöbel in den Innenräumen vervollständigen eine gelungene Verbindung aus urbanem Wohntraum und echtem Naturerlebnis. „Nun galt es, das Haus gegen Witterungseinflüsse, UV-Strahlen und Schmutz zu sichern“, führt Tjark-Marten Apetz aus. „Eine herkömmliche Putzfassade muss alle zehn Jahre saniert werden. Unsere Fassade aus MEVACO Streckmetall ist dagegen extrem robust. Für das nächste halbe Jahrhundert brauchen wir uns über eine Wartung keine Gedanken mehr zu machen.“

Fassade aus Streckmetall statt herkömmlicher Putzfassade

Bei der Anbringung des MEVACO Streckmetall aus Aluminium, Raute, 160x52x24, mit einer Stegdicke von 2mm und an den Längs- und Stirnseiten symmetrisch geschnitten, kam der ortsansässige Handwerker Robert Smejkal im Spiel. Er war gerade für seine Arbeit am Scheuble-Gebäude mit dem Sanierungspreis 2014 der Verlagsgruppe Rudolf Müller ausgezeichnet worden. Nun machte er es sich zur Aufgabe, dem Wohnhaus von Tjark-Marten Apetz mit MEVACO Streckmetall eine wartungsfreie Fassade zu verschaffen, die gleichzeitig Blickfang werden sollte: „Auf den Betonkubus wurde ein 200 Millimeter starkes Wärmedämm-Verbundsystem aufgebracht“, erklärt Robert Smejkal. „In diese Dämmung wurden senkrechte Hölzer eingelassen, die als Unterbaukonstruktion für die Streckmetallfassade dienten. Dadurch entstand eine 50 Millimeter breite hinterlüftete Ebene. Weil man durch das Streckmetall schauen kann, wurde die Dämmung überputzt und mit schwarzer Fassadenfarbe gestrichen.“ Dann holt der Handwerker tief Luft und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Anschließend begann unsere Arbeit.“

Die Streckmetallfassade sitzt maßgerecht

Robert Smejkal bekam die Streckmetallplatten von MEVACO im blanken Zustand geliefert. „Mit ihnen haben wir das Haus verkleidet“, sagt er. „Insgesamt immerhin 400 Quadratmeter. Wir mussten die Platten an Ecken, Vorsprüngen und Fenstern biegen, und das geht nur im blanken Zustand. Besonders knifflig wird es, wo Stöße ineinander übergehen. Damit das Muster des Streckmetalls optisch weiterläuft, muss an diesen Stößen alles genau passen. Als wir die Fassade perfekt montiert hatten, nummerierten wir jede Platte mit fortlaufenden Zahlen - ähnlich, wie wenn ein Bauernhaus abgetragen wird um in einem Museumsdorf neu errichtet zu werden. Diese Nummern trugen wir in den Bauplan ein, um anschließend die Fassade wieder abzubauen. Denn nun ging es darum, die Schutzschicht auf das Streckmetall aufzutragen.“

Ein Speziallack für witterungsbeständiges Streckmetall

„Wichtig war“, so Robert Smejkal, „das in diesem ersten Arbeitsschritt die Platten aufs I-Tüpfelchen genau angepasst und verbaut wurden. Denn ist der Speziallack einmal aufgetragen, kann man nur noch schwer Anpassungen vornehmen.“ „Es handelt sich um einen hochwertigen Nasslack“, ergänzt Tjark-Marten Apetz. „ Eine Lackierung, die sehr widerstandsfähig gegen UV-Strahlen ist, dazu gegen alle Arten von Witterungseinflüssen, und obendrein auch noch schmutzabweisend wirkt.“ Anschließend wurden die lackierten Streckmetallplatten das zweite Mal am Haus angebracht. „Dieses Mal für immer“, lacht Robert Smejkal. „Natürlich ist das alles etwas aufwändiger. Bis die letzte Kassette auf dem Garagentor saß und auch der Postkasten umkleidet war, hat das schon ein Jahr gedauert. Doch verglichen mit der Dauerhaftigkeit ist diese Zeitspanne eine Kleinigkeit. Nehmen Sie die Basilika St. Martin in Weingarten, das größte barocke Kirchenbauwerk Deutschlands, die demnächst 300sten Geburtstag feiert. Ihre Kuppeln sind mit Metall verkleidet - und es ist noch immer die erste Eindeckung. So etwas nenne ich nachhaltig.“

Gute Aussichten für das Handwerk

Aus diesem Grund sieht Robert Smejkal auch eine rosige Zukunft seines Handwerks. „Als Landesfachgruppenleiter von Baden-Württemberg bekomme ich mit, wie häufig bei den Kollegen Streckmetallfassaden nachgefragt werden. Das ist kein Wunder, schließlich sind sie dauerhaft und setzen interessante architektonische Akzente.“

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