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Mevaco Lochbleche sind günstiger als Holz

Noch mehr Berg geht nicht? Im Tofana Explorer´s Home schon

Urlauber, die den Weg von Brixen über das Pustertal oder aus Bruneck durchs Gadertal Richtung St. Kassian einschlagen, freuen sich auf die atemberaubende Kulisse der Dolomiten mit ihren beindruckenden 3000er Gipfeln. In St. Kassian erwartet sie dann ein weiterer Berg mitten im Ort, gleich bei der Fußgängerzone. Wie das sein kann? Hotelier Günther Frena, die Architekten von noa*, Roman Castlunger von Castlunger Metal sowie Lochbleche von MEVACO machten ein Meisterwerk möglich: Das Tofana Explorer´s Home Hotel ist auf verblüffende Art und Weise einem Berg nachempfunden, nicht nur von außen, sondern auch innen. Willkommen in einer Bergwelt, wie sie perfekter kaum inszeniert werden kann.

Sanierung oder Neuanfang?

Alles begann mit einer großen Entscheidung. Das Hotel Tofana war 1933 erbaut worden, und in die Jahre gekommen. „Schon Großeltern und Eltern“, so Günther Frena, der den Familienbetrieb mit Frau Verena in der dritten Generation leitet, „haben ständig um- und angebaut. Nun stellten wir fest, dass es immer schwieriger wurde, einen problemlosen Hotelbetrieb aufrechtzuerhalten um den Bedürfnissen der Gäste von heute zu genügen. 2016 war es dann soweit: wir entschlossen uns zum Abriss. Und verspürten dabei große Lust auf etwas völlig Neues!“

Eine ungewöhnliche Idee setzt sich durch.

„Stimmt schon, wir ticken ein wenig anders“, lacht Günther Frena im Gespräch. „Daher wollten wir auch unseren Neubau nicht als Kopie eines anderen Hotels verstehen. Dazu sind wir selbst sportlich unterwegs. Davon profitieren Skifahrer, Wanderer, Mountainbiker und Rennradfahrer, die bei uns den idealen Startpunkt für ihre Aktivitäten finden. Denken Sie nur an den Valparola Pass, die berühmte Sellaronda-Tour, oder unsere gepflegten Wanderwege gleich von der Haustüre weg. Kurz gesagt: von draußen lockt die Natur, und wir wollten, dass sie es auch innen tut.“

Außen ein Berg. Innen Erholung pur.

Das macht sie in der Tat: Wie es sich für einen anständigen Berg inmitten der Dolomiten gehört, präsentiert sich das Tofana Explorer´s Home von jeder Blickachse aus verschieden. Die Fassaden haben Kanten und Sprünge, keine gleicht der anderen. Auf den Terrassen wachsen Bäume, auf dem Hotelgipfel wartet eine Outdoor-Jacuzzi mit atemberaubendem Rundblick ins felsige Amphitheater der Bergwelt von St. Kassian. Innen punktet das Energiehaus A mit Räumen in offener Bauweise und großen lichtdurchfluteten Fenstern. Die Rezeption ist einer Seilbahnkabine nachempfunden. Es gibt eine Bike-Werkstatt und einen Fitness-Raum, deren Ausblick so manchen Gast vergessen lässt, warum er ihn betreten hat. „Auch die Arbeitsabläufe in Küche und Restaurant sind jetzt ideal“, freut sich Günther Frena.

Manchmal ist günstiger sogar besser.

Bleibt also nur die Frage offen, wie es dazu kam, dass gleich 670 Quadratmeter MEVACO Lochbleche verbaut wurden. Hier kann sich der Hotelier ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. „Eigentlich haben wir bei der Planung zunächst an Holz gedacht“, sagt er. „Ist ja auch kein Wunder hier oben in den Bergen.“ Doch der Taschenrechner sprach eine klare Sprache: „Holz zu erhalten kostet viel Geld. MEVACO Lochbleche dagegen sind im Vergleich preiswerter und halten auch sehr lange. Das gab den Ausschlag.“ Dazu kam, dass sich Günther Frena von den Lochblechen eine gewisse Leichtigkeit versprach. „Wir wollten keine linearen Ebenen sondern Abwechslung“, erläutert er die finale Entscheidung für MEVACO Lochbleche, zum Beispiel aus der Creativ Line. „Aus dieser Linie haben wir zwei verschiedene Varianten verwendet und noch zwei weitere klassische Lochmuster dazu gewählt“, ergänzt Roman Castlunger von Castlunger Metal aus St. Martin in Thurn. „Zum Einsatz kamen Arabica und Wabe aus der Creativ Line sowie die klassischen Lochmuster Rv10-15und LvL 10x50-19-60. Auch seine Metallbaufirma besteht in der 3. Generation - was sich als echter Vorteil entpuppt, wie der Firmenchef berichtet: „Für uns ist Wissen die Voraussetzung für erstklassige Qualität. Und in den 85 Jahren unserer Firmengeschichte haben wir uns eine Menge Know-how angeeignet!“

Eine Baustelle mit vielen Herausforderungen.

Davon profitierte auch Günther Frena. „Die Lochbleche unterstützen den Urban Style mitten in den Bergen“, erläutert er die ungewöhnliche Anmutung seines Hotels. „Bei unseren Gästen kommt das sehr gut an. Die sind rundum begeistert!“ Doch vor dem Lohn der Arbeit galt es erst einmal, diese Arbeit zu erledigen. „Wir haben die Lochbleche im gesamten Außenbereich bei Treppen und Geländern verbaut“, berichtet Roman Castlunger. „Es war eine anspruchsvolle Baustelle mit vielen technischen Herausforderungen. Das begann damit, dass wir sämtliche Geländer ohne Gerüst nur mit Hilfe von Hebebühnen und Hebekränen montierten, weil es das Gelände so erforderlich machte. Dazu kam, dass alle Lochblech-Tafeln - immerhin 500 Stück - ein anderes Format aufwiesen. Diese haben wir vor der Montage erst einmal abgekantet.“ Keine einfache Sache, doch eine lohnende: „Meiner Meinung nach hat das Lochblech zwei entscheidende Vorteile“, ergänzt der Metallbauer. „Einer findet sich in der Ästhetik wieder: Lochbleche sind sauber, schlicht und trotzdem vielfältig. Der zweite Vorteil liegt ganz klar in der Gewichtseinsparung“

Mit Optimismus in die Zukunft

Womit sich der Kreis zum Bauherrn schloss, der zufrieden mit ansehen konnte, wie sein neues Hotel immer mehr die Form und Anmutung eines Berges annahm. „Wir arbeiten seit mehr als zehn Jahren mit MEVACO zusammen“, fährt Roman Castlunger fort. „Da im Bauwesen mehr und mehr mit Stahlprodukten gearbeitet wird und die Kunden eine immer höhere Qualität verlangen, werden wir sicherlich noch viele schöne Projekte miteinander verwirklichen.“ Auch Hotelier Günther Frena blickt optimistisch in die Zukunft. „Mittlerweile kommen Gäste zu uns, die vorher nicht den Weg nach St. Kassian gefunden haben“, erzählt er. „Unser Hotel, das wie ein Berg aussieht, ist somit auch für den Ort eine großartige Sache!“