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Hier ging´s ums Überleben!

Wie geschweißte Gitter von MEVACO zum Schutz eines wertvollen Fischbestands beitragen

In Japan gehören Nishikigoi oder kurz Koi genannte Karpfen zu den bevorzugten Fischen im Teich, und auch in Deutschland erfreuen sie sich dank ihrer prächtigen Farben einer wachsenden Beliebtheit. An den Lebensraum stellen Koi hohe Bedingungen. Werden diese erfüllt, können sie bis zu 70 Jahre alt werden und erzielen bei Kautionen auch mal fünfstellige Summen. Wem das allerdings völlig egal ist, sind Fischreiher. Für deren langen Schnäbel sind Kois das sprichwörtlich gefundene Fressen. Die Fische vor den großen Schreitvögeln zu schützen ist keine leichte Aufgabe. Handwerker Joachim Pullmann ist sie angegangen und hat mit einer cleveren Idee die Fischreiher in ihre Schranken verwiesen. Sein Mittel zum Zweck: ein engmaschiges Schutznetz mit einem selbstkonstruierten Tor aus geschweißtem MEVACO Gitter.

Ein Biotop braucht Hilfe

„Eigentlich widmen wir uns der Lüftungs- und Klimatechnik sowie Sonderanfertigungen in der Dünnblechbearbeitung“, sagt Joachim Pullmann. „Außerdem stellen wir Teile mit CNC-Plasmaschneiden und CNC-Lasern her und verarbeiten diese an Abkantpressen, Falzformern und Rundbiegemaschinen. Punktschweißen und MIG/MAG-WIG Schweißen führen wir ebenfalls im Haus durch. Unsere bevorzugten Materialien sind Stahlbleche, verzinkte Tafelbleche, Edelstahl- und Kupferbleche sowie Titanzink, Aluminiumbleche, verzinkte Lochbleche, Edelstahllochbleche, Streckmetallgitter und Schweißgitter jeglicher Art von MEVACO.“ Damit holt Joachim Pullmann erst einmal tief Luft. Denn als es darum ging, den wertvollen Bestand seines Biotops vor räuberischen Reihern zu schützen, musste die übliche Arbeit erst einmal hintenan stehen. Seine Handwerkerehre war herausgefordert worden.

Der wertvolle Fischbestand muss geschützt werden

„In diesem Teich leben 50 Kois, je nach Saison bis zu 70 Goldfische, ein Stör sowie Schlangen, Frösche und Insekten.“ Mit anderen Worten: das Gewässer ist ein Paradies für Joachim Pullmann, aber auch ein gedeckter Tisch für die Fischreiher. „Natürlich lag die Idee nahe, den Teich mit einem Schutznetz komplett zu überspannen. Da kommen die Reiher nicht durch. Der Mensch allerdings auch nicht.“ Also ließ sich Joachim Pullmann etwas einfallen: Eine Eingangstür aus MEVACO Edelstahl-Schweißgitter V2A 1.4301 in den Abmessungen 50x50x5,0 mm. „Damit ist gewährleistet, dass wir die Pflegearbeiten am Teich und die Zufütterungen ohne Probleme durchführen können“, lächelt der Handwerker versonnen. „Da wir in der Firma auch Lüftungskomponenten herstellen und dafür Dach-Wetter-Schutzgitter anfertigen, bei denen MEVACO Schweißgitter verwendet werden, haben wir bei der letzten Lieferung einfach ein kleines bisschen mehr bestellt. Jedenfalls genug, um die Tür zu bauen.“

Stabil soll das Tor sein, gut aussehen darf es gerne auch

Für Edelstahl-Schweißgitter spricht die lange Lebensdauer. „Wellengitter haben nicht dieselbe Stabilität und Festigkeit“, so Joachim Pullmann. „Eine verzinkte Variante kam nicht in Frage, weil Edelstahl haltbarer ist und auch eleganter wirkt.“ Für den Rahmenaufbau der Tür verwendete Joachim Pullmann ein Profil, das auf seiner hauseigenen Ringbiegemaschine gefertigt werden konnte. An dieses Grundgestell wurde das zugeschnittene Edelstahlgitter eingeschweißt. Für einen Profi wie ihn dauerte das vermutlich nicht länger, als der Fischreiher zur Verdauung seines letzten Fangs benötigte? „Vielleicht vier Stunden“, lacht Joachim Pullmann. „Dann war endgültig Schluss mit unerwünschten Beutezügen. Für die Reiher heißt es ab jetzt: Wir müssen draußen bleiben!“

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