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Ein neuer Stadtteil für Aachen

Mit vor Ort: MEVACO Lochblech mit individueller Lochung

Für eine Stadt wie Aachen ist es ein Glücksfall, wenn gleich ein ganzes Viertel zur Wohnbebauung ansteht. Dort, wo vor Jahren das ehemalige Finanzamt Rothe Erde nur wenig erhebende Gefühle wecken konnte, sorgen nun die Frankenberger Höfe für freudige Gesichter bei Jung und Alt. Schließlich sind gleich 247 Mietwohnungen entstanden, was eine bewohnbare Fläche von 21.900 Quadratmeter ergibt. Mit ebenfalls beeindruckenden Zahlen ist auch MEVACO vor Ort: Rund 800 Kilogramm Aluminium-Lochblech, 3,0 mm mit Sonderlochung wurden an 145 Französischen Balkonen, Erker- und Brüstungsgeländer verbaut.

Die alte Königsresidenz im Wandel der Zeit

In nur zwei Jahren Bauzeit wurde von Juli 2015 bis Ende Juni 2017 das Wohnviertel Frankenberger Höfe in Aachen verwirklicht. Teile davon liegen auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamtes Rothe Erde, das seine eigentümliche Bezeichnung von einem Vorgängerbau namens Rote Kaserne erhalten hatte. Mittlerweile zählt das Quartier zu den beliebtesten in der ehemals königlichen Hauptresidenz von Karl dem Großen, weil es sich hier lebt wie in der guten alten Zeit: Wohnungen, Kleinbetriebe, Gaststätten, Läden und Ateliers in nächster Nachbarschaft sorgen für ein quirliges Leben. Zum einen wurden Altbauten, die zum Teil noch aus der Gründerzeit stammten, von Grund auf saniert, zum anderen entstanden moderne Neubauten mit komfortablen 1-, 2- und 3-Zimmer Wohnungen für Singles, junge Paare und Senioren sowie großzügige 4- und 5-Zimmer Wohnungen für Familien.

Eine Sonderlochung aus guten Gründen

Auch für den Mönchengladbacher Stahlbauer MJB-LAWICKI GmbH & Co. KG kommt so ein Auftrag nicht alle Tage. „Klar, nach 50 Jahren im Stahlbauhandwerk haben wir fast alles schon mal gemacht“, sagt Michael J. Bachhuber. „Doch keine Baustelle gleicht der anderen. Und weil nahezu alle von uns hergestellten Bauteile auf den Anwendungsfall geplant werden müssen, wird es auch nie langweilig!“ Das war beim Projekt Frankenberger Höfe nicht anders. „Wir waren ab der Rohbauphase mit an Bord“, erinnert sich Michael J. Bachhuber. „Zu unserem Job gehörte die Herstellung, Lieferung und Montage von 1.200 Absturzsicherungen an Französischen Balkonen in sechs verschiedenen Ausführungstypen, neun verschiedenen Breiten und sechs unterschiedlichen Farbtönen. Dazu kamen Sichtschutzwände, Brüstungs-, Terrassen-, Erker-, Loggia- und Treppenhausgeländer für ingesamt 18 Häuser.“ Anders gesagt: Es musste kräftig in die Hände gespuckt werden, was auch für MEVACO galt. Bei Französischen Balkonen, wie man Absturzsicherungen von bodentief zu öffnenden Fenstern nennt, sowie Erker- und Brüstungsgeländer wurde reichlich MEVACO Lochblech Sonderlochung, Aluminium, Blechstärke 3, 0 mm nachträglich nasslackiert verbaut. „Insgesamt waren es 800 Kilogramm“, bestätigt Michael J. Bachhuber. „Und das mit höchst individueller Lochung!“ Dafür gab es gute Gründe. „Es ging um die Kostenreduzierung einerseits und um statische Belange andererseits. Darüber hinaus spielten die Einhaltung von Mindestbreiten gemäß der DIN-Ordnung und der Landesbauordnung eine Rolle. Die Entscheidung für die Sonderlochung wurde von den Architekten getroffen. Sie kam der ursprünglichen Planung am nächsten - diese wäre mit einer Standardlochung nicht erreicht worden.“

Auf Maß bestellt. In der Werkstatt verbaut.

Nachdem alle Fragen zur Zufriedenheit der Beteiligten gelöst waren, bestellte Michael J. Bachhuber bei MEVACO die Bleche auf Maß. „Diese wurden bei uns nasslackiert und in der Werkstatt in Geländerrahmen verbaut.“ Dabei benutzten die Metallbauer Edelstahl-Blindnieten. Anschließend befestigten sie die Lochbleche und Rahmen vor Ort an den Fensterlaibungen auf bereits gesetzte Geländerkonsolen. „Wir bauen und leben mit Metall“, fügt Michael J. Bachhuber hinzu. „Und haben daher häufig mit MEVACO zu tun. Diese Zusammenarbeit läuft immer sehr gut.“ Davon profitierten jetzt auch Menschen, die im Viertel Frankenberger Höfe ihre neue Heimat fanden. Bleibt somit nur die Frage offen, ob jemand dem Finanzamt Rothe Erde nachtrauert. Bis heute hat sich allerdings niemand gemeldet.

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