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Rolltor aus MEVACO PerfAction Fotolochblech

Sichtbare Historie im modernen Gewand

„Eine Herausforderung in der Architektur ist die Balance zwischen künstlerischem Anspruch, wirtschaftlichen Anforderungen und technischer Machbarkeit“, sagt Annette Lange vom Architektur- und Planungsbüro A&S GmbH Neubrandenburg. Beim Neubau der Wohnanlage Treptower Tor inmitten der historischen Altstadt von Neubrandenburg ist das besonders gut gelungen. Das Gebäude fügt sich harmonisch zwischen Stadtmauer und Treptower Stadttor ein, der kleine Platz davor schafft einen gemütlichen Freiraum in schöner Lage. Zum künstlerischen I-Tüpfelchen wurde das Rolltor aus MEVACO PerfAction Fotolochblech, in welches historische Motive aus dem Umfeld des Standortes gestanzt sind.

Wenn Albert Einstein zeigt, was möglich ist

„Manchmal liegt es an diesem genialen Physiker, damit MEVACO PerfAction Fotolochblech so richtig gut ins Spiel kommt“, erzählt Andreas Freismuth und schmunzelt. Bei Europas führendem Anbieter von Streckmetallen, Lochblechen, Wellengittern und geschweißten Gittern kümmert sich der gelernte Schlosser und technische Fachwirt um die Kundenwünsche, wenn mit gestanzten Löchern Fotos, Firmenlogos, Piktogramme oder Ziffern als Fotoblech mit verblüffender Tiefenwirkung dargestellt werden. Ein Bild von Albert Einstein, mit dieser Technologie bestens in Szene gesetzt, wirkt dabei Wunder. „Das schicke ich als Anschauungsobjekt an Kunden“, fährt Andreas Freismuth fort, „um anschließend über die Umsetzung ihrer eigenen Wünsche zu sprechen.“

Ein pfiffiges Wohn- und Geschäftshaus in der Innenstadt von Neubrandenburg

Bei der Wohnanlage Treptower Tor in Neubrandenburg war es ganz ähnlich. Hier ging es darum, die Ideen von Architektin Annette Lange vom der A&S GmbH Neubrandenburg in die Tat umzusetzen. Als ein Filetstück im Zentrum der Stadt zur Neubebauung ausgeschrieben worden war, bewarb sich die VAKON Baugesellschaft mbH und beauftragte mit der Planung die Architektin. Für das innerstädtische Wohn- und Geschäftshaus hatte die Stadtverwaltung eine Gaststätte im Erdgeschoss vorgegeben. „Ein spannendes Projekt“, führt Annette Lange aus. „Neubrandenburg ist bekannt für eine fast vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer. Das Zentrum hat sich in der Zwischenzeit mit moderner Bebauung zu einem harmonischen Ganzen entwickelt. Dazu soll auch dieser Neubau beitragen. Bei der Gestaltung wurde ich im MEVACO Faszinationsbereich unter www.mevaco.de/fascination auf die Möglichkeit der bildlichen Darstellung auf Lochblechen aufmerksam. Da ich bereits die Idee entwickelt hatte, eine Torverkleidung aus Lochblech zu nutzen, setzte ich mich mit der Firma in Verbindung.“

Stanzen ist effektiver als Lasern

Andreas Freismuth übernahm die Kundenbetreuung. „PerfAction ist kein Druckverfahren“, erläutert er die Technologie. „Hier wird gestanzt, und zwar in enormer Präzision.“ Ähnlich wie ein Schuster mit seinem Locheisen einen ledernen Gürtel durchstanzt, arbeitet auch die Stanzmaschine. Das ist wesentlich effektiver als eine ähnliche Wirkung mit dem Laser herzustellen. „In ein Bild von einem Quadratmeter stanzen wir bis zu 20.000 Löcher“, erläutert Andreas Freismuth. „Jedes hat seinen Koordinatenpunkt und seinen dazu gehörigen Durchmesser.“ Das Resultat ist verblüffend: zwar ist das Ausgangsmaterial Lochblech plan, trotzdem erzielt man mit PerfAction eine faszinierende Tiefenwirkung.

Architektonische Akzente in historischer Umgebung

Genau das schwebte Annette Lange vor. „Der Geschäftsführer der VAKON Baugesellschaft mbH, Ralf Kohl, Grafiker Axel Weiler, und ich als verantwortliche Architektin, steckten die Köpfe zusammen“, sagt sie. „Da ein historischer Straßenraum neu entstehen sollte, schlug ich vor, mit Bildern an dessen Geschichte anzuknüpfen. Unsere Auswahl bestand aus verschiedenen alten Fotos aus dem Umfeld. Diese Bilder probierte Axel Weiler in verschiedenen Auflösungen aus. Die engere Auswahl druckte ich im Verhältnis 1:1 auf Papier, um ihre Wirkung zu testen. Mit dieser Anschaulichkeit konnten wir auch den Investor überzeugen.“ „Am besten eignen sich Motive, die deutliche Farbverläufe zwischen Vorder- und Hintergrund aufweisen“, ergänzt Andreas Freismuth an dieser Stelle. „Die zu stanzenden Lochdurchmesser orientieren sich an diesen Farbwerten. Auf diese Weise können wir Kunden auch ihre spezifischen Wünsche an Licht- und Luftdurchlässigkeit erfüllen. Von 3 Millimeter bis 15 Millimeter Lochdurchmesser ist alles möglich.“ Ein weiterer Vorteil der Technologie ist ihre wetterunabhängige Beständigkeit. „Da es kein Aufdruck ist, sind PerfAction Fotolochbleche praktisch für die Ewigkeit gemacht“, stellt Andreas Freismuth klar. „Damit können sich unsere Kunden lange an den Motiven erfreuen!“

Die gute Idee wird gewürdigt

Zum Bau des Tores wurde ein ortsansässiger Schlosser beauftragt. „Frank Dielenberg hat mit seinen Hinweisen bezüglich Stabilität und Baubarkeit noch einmal wesentlich zum Gelingen beigetragen“, sagt Annette Lange. Kein Wunder, gibt es nur positive Resonanz. „Sowohl von den Eigentümern der Gaststätte als auch von den Bewohnern der Apartments. Auch Passanten bleiben stehen, um das Rolltor mit den eingestanzten Fotomotiven zu bewundern!“

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