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Architekten und Schlosser bauen auf Lochblech

Individuelles Lochmuster Eternity garantiert Sonnenschutz

Einst führte die Salzstraße als wichtige Handelsroute von Norddeutschland nach Italien durch Memmingen. Auch in unserer Zeit weiß man hier noch zu handeln, das Wirtschaftswachstum liegt meist über dem hohen bayerischen Durchschnitt. Im Schlosserhandwerk war man ebenfalls immer vorne mit dabei. Zar Nikolaus II. ließ sich das heute noch erhaltene schmiedeeiserne Eingangstor seiner Sankt Petersburger Residenz in Memmingen fertigen. Inzwischen hält Kurt Übele die Fahne der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Schlosser und Kunstschmiede hoch. Bei der Neubebauung des Kronenareals setzte er auf MEVACO Lochblech Eternity als Sicht- und Sonnenschutz.

Modernes Lochblech in historischer Umgebung

49 Wohnungen, 3 Gewerbeeinheiten, 82 Tiefgaragen-Stellplätze. Was sich in Zahlen nüchtern liest, war eine echte Herausforderung. Mitten in der Stadt der Tore, Türme und Giebel, wie Memmingen liebevoll genannt wird, wurde mit der Neubebauung des historischen Areals rund um den ehemaligen Gasthof zur Krone im Herzen der Altstadt ein von vielen Seiten aufmerksam beobachteter Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet. Immerhin schmückt sich Memmingen mit einer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, eingerahmt von zehn Toren, Türmen und zwei Kilometer Stadtmauer. So etwas setzt niemand leichtfertig aufs Spiel. Entsprechend behutsam sollte der Umbau der Altstadt vonstattengehen. Eine Architekten-Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Joachim + Thoma Architekten und Ostarchitekten war dafür verantwortlich, beauftragt von der Siebendächer Baugenossenschaft. „Uns war es wichtig, die neue Häuserfassaden an ihre Umgebung anzupassen, wo es giebelständige Gebäude mit Gesimsen und Fensterläden gibt“, sagt Jan-Thilo Joachim im Gespräch. „Daher schufen wir Loggien, die allerdings Sonnenschutz benötigten. Dem wollten wir mit einem modernen Material nachkommen. Auf diese Weise kam MEVACO Lochblech ins Spiel.“

Lochblech schützt Loggien vor Sonneneinstrahlung

Und damit auch der Schlosser und Kunstschmied Kurt Übele. „Läden sind aufgrund ihrer Beweglichkeit komplizierte Vorrichtungen“, ergänzt Jan-Thilo Joachim, bevor er das Wort an den Handwerksmeister übergibt. „Es ging darum, vor den Loggien ein Faltschiebesystem zu schaffen, bei dem Drehpunkte, Abstände und Laufwege exakt aufeinander abgestimmt sind“, führt Kurt Übele aus und lächelt verschmitzt: „Das haben wir auch hingekriegt.“ Dafür montierte er MEVACO Lochblech Eternity auf Rahmen, die sich über Schienen leicht verschieben lassen. „Vor Ort wurde ausgemessen, anschließend eine CAD-Zeichnung erstellt, dann wurde konstruiert“, ergänzt er. Auf gut Schwäbisch gesagt, es wurde getüftelt, denn mit seinem Motto hält der Schlosser nicht hinterm Berg: „Die Qualität, die wir abliefern, muss immer besser sein als bei den anderen. Deshalb haben wir auch keine Nachwuchssorgen. Wir machen nichts von der Stange, und das gefällt den jungen Leuten.“

Zierlochung Eternity sorgt für perfekten Lichteinfall

Was den Architekten vorschwebte, war mit Stangenware nicht zu bekommen: „Die Loggien liegen an der Westseite mit kräftiger Sonneneinstrahlung. Ganz verdunkeln wollten wir nicht. Werden die Läden geschlossen, sollte ein halbschattiger Bereich entstehen wie eine Art Schleier. Dazu kommt, dass sie von der Straße aus zu sehen sind. Im geschlossenen Zustand als schmales Paket, was Kurt Übele hervorragend hinbekommen hat. Geöffnet sollten sie keinen abweisenden Eindruck erwecken. Wir suchten nach einem angenehmen Verhältnis von Fläche zu Löchern.“ Dem Architekten kam eine Lochung in den Sinn, die er vor Jahren gesehen hatte, heute jedoch nicht mehr zu kriegen war.

MEVACO kann den Wunsch des Architekten erfüllen

„Also wurde mit MEVACO das Vorhaben besprochen“, erzählt Jan-Thilo Joachim. „Dort war man Feuer und Flamme. Sie konnten genau die Lochung herstellen, die wir uns wünschten.“ Der Name Eternity - Ewigkeit - deutet an, dass dieses individuelle Lochmuster, das für einen sanften Lichteinfall mit schönen Schattenspielen sorgt, bei MEVACO von nun an immer zu bekommen ist. „Die Lochbleche ließen wir in Eloxalfarbtönen pulverbeschichten, so dass sie mit den Fassadenfarben korrespondieren“ fährt der Architekt fort. „Es ist eine Putzfassade mit verschieden rauen Putzen, die glatte und raue Flächen entstehen lässt. Die Pulverbeschichtung greift das auf und sorgt in der Sonne für einen leichten Glimmereffekt.“

Die Lochbleche kommen bei der Bevölkerung gut an

Es wurde also an alles gedacht. Kein Wunder, vernimmt man ringsum viele positive Stimmen zur Neugestaltung des Kronenareals. Für den Bauherrn, die Architekten sowie den Schlossermeister ist das ein wichtiges Zeichen. Alle Beteiligten leben in Memmingen - das Geburtshaus des Vaters von Jan-Thilo Joachim stand sogar einst auf dem Areal - und haben ein Gespür entwickelt, wie man neue Bauwerke in das historische Stadtensemble integriert. Lochbleche, da sind sich alle einig, setzen dabei frische Akzente.

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