Das Möbel als treuer Begleiter des Menschen

Lochblech in Kleeblatt-Anmutung

Gut zwanzig Jahre ist es her, dass der märchenhafte Film „Die wunderbare Welt der Amélie“ Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. Alle liebten Amélie, wie sie durch die Stadt streifte, um anderen Menschen zu ihrem Glück zu verhelfen. Selten wurde Paris schöner in Szene gesetzt. Allein die typischen Altbauwohnungen mit großen Fenstern und hohen Decken und drinnen das alte Parkett. „Das sind die idealen Wohnungen für meine Möbel“, sagt der französische Designer Mathieu Galard, der sie jetzt mit Lochblech ganz neu in Szene setzt.

Schiebetüren aus Lochblech

Stellen wir uns vor, Amélie tritt auf eine der Kommoden von Mathieu Galard zu, schiebt die federleicht laufende Tür aus MEVACO Kleeblatt-Lochblech zur Seite, schaltet das Hi-Fi-Gerät dahinter an und es erklingt ein Musette Walzer, gespielt vom Orchester René Maquet. Sind wir da nicht sofort wieder im Amélie-Fieber? Ist die Zeit gekommen für die Neuauflage des Films? Zumindest das Dekor steht bereit: Die Möbel, die Mathieu Galard entwirft, sind wie geschaffen für diese herrliche Pariser Atmosphäre, die alle so lieben.

Lochblech für eine neue Ästhetik

Mathieu Galard weiß genau, was er will - und das ist für einen Designer heute wichtiger denn je. „Nehmen wir einen Stuhl“, sagt er. „Seine Vorläufer existieren seit Tausenden Jahren. Das Entscheidende ist, dass man gut auf ihm sitzt. Viel Neues gibt es da nicht zu erfinden. Doch können wir ihm und jedem anderen Möbel eine Ästhetik verleihen. Da steht bei mir immer der Mensch im Vordergrund, der das Möbel benutzt. Daher sind meine Möbel nie Dekoration, sondern als Begleiter des Menschen im täglichen Leben gedacht.“ Amélie hätte an dieser Philosophie ihre Freude - die Kunden von HARTÔ Design haben es auch. Für diese Marke arbeiten internationale Designer, deren Ansatz zur Denkart von Mathieu Galard passen. Wie ein Buchverlag Bücher-Kollektion zusammenstellt, stellt der Designer bei HARTÔ Kollektion zusammen. Die Kunden wissen diese Vielfalt zu schätzen.

Lochblech als Premiere für den Designer

Betrachtet man die Möbel von Mathieu Galard, erkennt man seine Vorliebe, Gegenwärtiges und Vergangenes miteinander zu verknüpfen. Die Kombination aus Holz - dem ältesten Werkstoff im Möbelbau - mit modernem Metall liegt auf der Hand. Kein Wunder, findet man sie in seinen Kommoden, Anrichten und Tischen. „Lochblech habe ich allerdings zum ersten Mal benutzt“, betont der Designer. „Ich habe es an Stelle von Rohrgeflecht eingesetzt“. Für das traditionelle Rohrgeflecht verwendet man die äußere Rinde von Peddigrohr. Aus ihr entstehen Geflechte wie das Waben- oder Halbsonnengeflecht, das wir vor allem bei Stühlen kennen. Wie sich solche Strukturen mit modernem Material interpretieren lassen, war die Frage, die Mathieu Galard beschäftigte. „Auf diese Weise kam ich zum perforierten Metall“, berichtet er. „Zunächst dachte ich, eine runde Lochung wäre geeignet. Unter genauer Betrachtung vermisste ich aber diese kleinen Strukturen, die man im Rohrgeflecht findet.“

Kleeblatt-Lochblech schafft die richtigen Strukturen

Was tut man in unseren Tagen, wenn man sucht und nicht fündig wird? Man durchstöbert das Internet. „Dort stieß ich auf MEVACO“, freut sich Mathieu Galard. „Ich habe mich durch die Seiten der Firma geklickt und entdeckte das Lochblech aus Stahl 1,0 mm mit Kleeblatt-Motiv. Es entsprach meiner Vorstellung einer modernen Version des Geflechts aus Peddigrohr.“ Es ist schön zu hören, wenn MEVACO wie Amélie im Film anderen Menschen zum Glück verhelfen kann. Und wie ging es weiter? Der Designer lacht: „Der Rest war denkbar einfach!“

Die Lochblech-Türen laufen präzise

„Meine Möbel werden in Portugal gefertigt“, erzählt er von seiner europäischen Kooperation, in die nun MEVACO integriert ist. „Die dortigen Handwerker haben meine DNA und verstehen, was ich von ihnen erwarte. Sie arbeiten sehr genau und mit viel Liebe zum Detail.“ Ähnlich zufrieden äußert er sich über die Zusammenarbeit mit MEVACO. „Die Türelemente wurden auf Maß geliefert. Da war die weitere Verarbeitung problemlos.“ Um die Leichtläufigkeit der Türen zu garantieren, frästen die portugiesischen Handwerker präzise Rillen ins Holz. Dadurch sind die Lochblech-Türen fixiert als würden sie auf Schienen laufen.

Lochblech ruft den Moiré-Effekt hervor

„Natürlich kann man dahinter gut eine Musikanlage verbergen oder ein WLAN“, spricht der Designer den praktischen Nutzen der Lochblech-Türen an. „Trotz der Durchsichtigkeit ist der Inhalt sicher verwahrt.“ Ebenso wichtig ist ihm das Licht- und Schattenspiel, das entsteht, wenn man die Schiebetüren übereinander schiebt. Moiré-Effekt wird dieser optische Eindruck der dabei entstehenden Muster genannt. Manchem Betrachter erscheint er wie ein kleines Wunder. Was würde Amélie empfinden, wenn sie vor einem Möbel von Mathieu Galard den Moiré-Effekt der sich verschiebenden Lochblech-Türen erleben könnte? Zitieren wir einfach aus ihrem Film: „In diesem Augenblick ist alles perfekt“, sagt sie da. Dieser Meinung schließen wir uns gerne an.

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